Mittwoch, 13. März 2013

Tagebucheintrag: Mittwoch

Ich stelle fest: Auf Dauer wäre so ein Tagebuch nix für mich. Es ist doch ziemlich zeitaufwändig und passt damit nicht unbedingt in meinen Alltag. So ausführlich also wirklich nur diese Woche, dann sehen wir weiter.

Heute hat uns der ganz normale Alltag wieder: Männe verlässt schon vor sechs das Haus, während ich schlaftrunken das Frühstück vorbereite. Unser Besuch gestern ist wieder ziemlich lange geblieben (bis kurz vor Mitternacht), deshalb war die nach viiiel zu kurz.

Zum Glück mag es auch die Große morgens ruhiger, so dass wir uns einvernehmlich anschweigen beim Brote machen/frühstücken.

Die Jungs muss ich eigentlich erst kurz vor sieben wecken - aber sie springen von ganz allein schon viertel sieben aus dem Bett! Vorbei die himmlische Ruhe! Schnelles Waschen und Anziehen, schon stehen sie mit "Hunger,Hunger"-Rufen vor mir. Knister-Knusper-Cornflakes für die Rasselbande, die Große macht schon freiwillig den Essplatz frei bei so viel Enthusiasmus am Morgen.

Gerade noch rechtzeitig fällt mir ein, dass heute Spielzeugtag im Kiga ist - jedes Kind darf ein Spielzeug seiner Wahl von Zuhause mitbringen. Das läuft bei den Twins ganz unkompliziert: ein Matchboxauto (B.) und Dino-Karten (F.) - schon sind wir startklar. Super, ich bin stolz auf meine Kinder!

Pünktlich dreiviertel acht bin ich auf Arbeit - in der Apotheke.
Oh, wir räumen um!
Da war doch gestern in meiner Abwesenheit so ein Fachmann für die Sichtwahloptimierung (Stichwort: Apothekengerechtes Category Management, ACM) da - und nun wird voller Enthusiasmus ausgeräumt, umgeräumt und neusortiert.
Vorteil: Frischer Wind in der Sichtwahl, bessere Erkennbarkeit für die Kunden,hoffentlich bessere Akzeptanz (und Kaufbereitschaft) der Kunden und damit besserer Umsatz...
Nachteil: Ich find nix mehr! tröstlich, dass es erstmal allen Mitarbeitern so geht ;-)
Aber wie heisst es so schön: Nur wenn die Routine durchbrochen wird, kann Neues entstehen - und meinen Kopf hält das Ganze auch noch fit, neue Gehirnwindungen werden aktiviert. Alles super also.

Der Rest des Arbeitstages: Routine. Ich bin heute wenig im Handverkauf, da alle unsere PTA`s da sind. Daher mehr Büroarbeit: Rezepte kontrollieren, Rechnungen bearbeiten, Bestellungen vorbereiten, Vertreter "abarbeiten" etc. Ich finde es schön abwechslungsreich, auch wenn der administrative Teil leider oft größer ist als die eigentliche Beratungsarbeit beim Kunden.

14:00 Uhr: Feierabend! Ein kurzer Arbeitstag, dafür bin ich aber morgen wieder 12h dran.
Einkauf, nach Hause, auspacken und wegräumen. Eine halbe Stunde zum Durchatmen (Blogs und email lesen), dann die Jungs abholen.
Dort treffe ich mich mit einer Freundin auf einen Kaffee (mit den Twins im Schlepptau, aber die sind gaaanz artig), bis wir halb fünf gemeinsam unsere Mädels vom Ballett abholen.

Heute steht hinterher noch ein Termin bei Fielmann an - alle drei Kinder haben seit gut einem halben Jahr Brillen (Mama und Papa natürlich auch bzw. Mama Kontaktlinsen). Naturgemäß sind wir gefühlt jede Woche beim Optiker, da besonders die Jungs ihre Modelle nicht besonders behutsam behandeln.
Diese Woche muss bei F. nachjustiert werden incl. neuer Sportbügel (da hat er was abgeknaupelt).
Service wie immer: super! Ab nach Hause mit der ganzen Rasselbande.

Der Rest des Tages: Ganz nach unserem festen Zeitplan. 18.00 Uhr Abendessen, 18.30 Uhr baden, Zähneputzen, Schlafanzug etc. 19.00 Uhr: TV-Zeit. 19:20 Uhr: Die Große liest ihren Brüdern was vor, Mama ist mit Wäsche beschäftigt.
Es dauert, bis wirklich Ruhe hier einkehrt - erst schnattern die Jungs noch lange, dann schnarcht Männe auf der Couch.
Meine TV-Zeit (GA, PP) , nebenher Wäsche sortieren, Geschirrspüler aus- und einräumen...
...und jetzt: Gute Nacht!

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